Hackeralarm

Im Internet ist eine 87 Gigabyte große Datei aufgetaucht in der sich vermeintlich 773 Millionen Mailadressen und mehr als 21 Millionen Passwörter im Klartext befinden. Die Daten stammen wohl aus einer Sammlung von mehreren Datendiebstählen, worauf der Name der Datei ("Collection #1") schließen lässt. So stand es in der Tageszeitung.
(WAZ am Freitag den 18.01.2019)

 

Betroffen kann jedermann weltweit sein, der sich jemals irgendwo mit Mailadresse und Passwort registriert hat. Dabei spielt es keine Rolle ob das Passwort sicher oder unsicher ist, denn es sind hauptsächlich vermutlich nicht die einzelnen Nutzer gehackt worden, sondern verschiedenste Onlinedienste.

 

Leider kann niemand etwas über die Aktualität dieser Daten sagen, sodass sich jeder der in dieser Datei eingetragen ist, zunächst als potenziell unsicher sehen darf. 

 

Zum Glück hat der australische Sicherheitsexperte Troy Hunt eine Webseite eingerichtet auf der jeder kostenlos seine Mailadresse auf Kompromittierung überprüfen kann. Man kann dort seine Mailadresse eingeben und erhält umgehend eine Antwort ob die Mailadresse betroffen (also in der Datei enthalten) ist oder nicht. Leider erfährt man dort auch nicht mehr.

 

Die Seite zur Überprüfung der eigenen Mailadresse finden Sie hier!

  

Meine Mailadresse ist betroffen, was nun?

 

Sollte Ihre Mailadresse gefunden worden sein, haben wir folgende Tipps:

 

  1. Überprüfen Sie alle Onlinedienste wo Sie diese Mailadresse zur Registrierung genutzt haben und ändern Sie das Passwort.

  2. Nutzen Sie für jeden Dienst ein eigenes sicheres Passwort.
    Ja, das können viele Passwörter sein und wenn man ein sicheres Passwort gewählt hat kann man es sich vielleicht auch nicht gut merken. Aber auch dafür gibt es Werkzeuge welche man zur Verwaltung der eigenen Passwörter verwenden kann und am Ende merkt man sich dann nur noch ein einziges Passwort um den Tresor (das Tool) zu öffnen.

    Ein Beispiel für ein solches Tool wäre das kostenlose Freeware Tool KeePass, welches man auf einem sehr hohen Grad schützen kann.
    Für unterwegs gibt es sogar eine portable Version.

 

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